Here is the first chapter of Robert’s book. Since we have no plan yet, we can just start here and see what happens. The only word I know is bitte so I guess the German teachers will be running point on this. By the way, I am very glad that Johnna Little, who teaches German and Italian in Virginia, has joined our group. Let us see what happens here and thank you Robert. Everyone remember the goal – a decent reader:
Huntington Beach Strand, Heute
<<Bitte, töten Sie meine Männer nicht. Ich bin der Leiter, töten Sie mich, aber töten Sie die anderen nicht.>>
Die Stadtherren sagen nichts. Alle Männer im Stadtrat schauen Klaus Störtebeker an. Dann sagt der Bürgermeister: <<Sie sind alle Piraten. Sie werden alle sterben.>>
<<Dann töten Sie mich zuerst bitte. Nach meinem Tod werde ich an meinen Männern vorbei gehen. Bitte, töten Sie die Männer, nicht an denen ich vorbeigehe*.>>
Die Stadtherren lachen alle. Der Bürgermeister sagt: <<Wenn Sie keinen Kopf haben, können Sie nicht aufstehen und gehen. . . . aber na gut, wenn Sie das machen können, töten wir die Männer nicht, an denen Sie vorbei gehen.>>
<<Danke.>>
Sie sind auf der Insel Grasbrook im Hamburger Hafen, wo der Henker* von Hamburg die Piraten töten werden. Die Stadtherren, die anderen Piraten und das Volk schauen zu. Störtebeker kniet nieder und streckt den Kopf aus. Der Henker hebt seine Axt und schlägt Störtebeker den Kopf ab.
Störtebeker fällt nicht zu Boden. Er steht auf und geht zu seinen Männern. Er geht an ihnen vorbei. Er geht an einem vorbei, an zwei vorbei, an drei vorbei . . . .
Das Volk, der Henker und die Stadtherren schauen ihn an. Man glaubt es nicht. Ein Mann ohne Kopf steht auf und geht . . . an sechs vorbei, an sieben vorbei, an acht vorbei . . . .
Viele kreuzigen sich. Keiner sagt etwas. Keiner tut etwas. Ein Mann ohne Kopf geht . . . an neun vorbei, an zehn vorbei, an elf vorbei. . . .
Der Henker bekommt acht Schillinge pro Kopf für seine Arbeit und möchte viel Geld bekommen. Er steckt seinen Fuß aus, und der Pirat Klaus Störtebeker tritt gegen den Fuß und fällt zu Boden.
Die Leute fragen: <<Dürfen die elf Piraten frei gehen? Tötet der Henke diese elf Piraten nicht? Was wird passieren?>>
Der Henker schaut den Stadtrat an. Die Stadherren schauen den Henker an. Sie lachen nicht mehr. Alle denken an den Mann ohne Kopf, der an elf Männern vorbegegangen ist.
Der Henker fragt: <<Was jetzt, meine Herren?>>
Der Bürgermeister schaut den Stadtrat an. Dann schaut er den Henker an und sagt: <<Töten Sie sie, Herr Henker. Sie sind Piraten. Töten Sie alle.>>
<<That’s not fair!>>, ruft Miguel. <<The city council promised!>>
<<Ruhe, Miguel! Lass Geoff seine Geschichte zu Ende sagen.>>
Geoff grinst.
Der Henker sagt: <<Meine Axt ist scharf. Bringen Sie die Piraten. Meine Axt ist sehr scharf.>>
Die Piraten kommen, und der Henker tötet die Piraten. Er tötet alle siebzig Piraten, die noch leben. Er tötet auch die elf Piraten, an denen Klaus Störtebeker vorbeigegangen ist.
Dann geht der Henker zum Stadtrat und schaut die Stadtherren an. Er schaut den Bürgermeister an.
Der Bürgermeister schaut den Henker an. Der Bürgermeister lächelt. Er sagt: <<Alle Piraten sind tot. Danke! Sind Sie nicht ein bisschen müde, Herr Henker? Sie haben siebzig Piraten getötet. Sie müssen müde sein.>>
<<Oh nein, Herr Bürgermeister!>>, sagt der Henker. <<Ich bin nicht müde. Ich habe siebzig Piraten getötet, aber ich bin nicht müde. Ich könnte mehr Leute töten. Meine Axt is scharf, und ich bin nicht müde. Ich könnte auch den ganzen Stadtrat töten.>>
Der Bürgermeister lächelt nicht. Er gibt einen Zeichen. Die Stadtwache kommt und nimmt den Henker in Haft. Der jüngste Stadtherr kommt und schlägt dem Henker den Kopf ab. Jetzt sind die Piraten tot. Der Henker ist auch tot. Der Stadrat ist glücklich. Sie haben siebzig tote Piraten, einen toten Henker und ihr Geld. Sie müssen dem Henker kein Geld geben, denn er ist auch tot.
<<That’s not fair!>>, ruft Miguel.
<<Ssst! Ruhe, Miguel!>>
Geoff lacht. <<Ha, ha! Da hast du Recht, Miguelito. Das Leben ist nicht fair. Aber so endete das Leben des berühmten Piraten Klaus Störtebeker. Das hat uns Frau Bezeredy in der Deutschklasse gesagt.>>
Geoff und seine Freundin Staci lernen Deutsch an der Schule. Sie sprechen Deutsch mit einander, auch wenn sie nicht in der Deutschklasse sind. Miguel ist Stacis jüngerer Bruder. Er ist nicht in der Deutschklasse und spricht kein Deutsch, aber er versteht gut Deutsch, weil er viel Deutsch hört, denn Geoff und Staci sprechen viel Deutsch miteinander.
<<Komm, Junge, gehen wir bodyboarden!>>, sagt Geoff. Geoff und Miguel surfen sehr gern, haben aber kein Surfbrett. Sie haben Bodyboards und surfen mit ihren Bodyboards oder surfen ohne Bodyboard, das heißt, sie gehen Body surfen.
Geoff küsst Staci auf die Wange und sagt: <<Lieb’ dich.>> Dann holt er sein Bodyboard und geht mit Miguel ins Wasser. Das kühle Wasser ist sehr schön, denn die Sonne scheint und es ist heiß. Miguel und Geoff schwimmen, surfen und spielen im Kühlen Wasser des Pazifischen Ozeans. Es macht ihnen Spaß zu spielen und surfen.
Nach einer Weile möchte Geoff aus dem Wasser und zu Staci gehen. Er und Miguel sind weit weg vom Land. Geoff beginnt zum Land zu schwimmen. Miguel schwimmt mit. Sie möchten auf einer Welle ans Land surfen.
Geoff und Miguel warten, bis gute Wellen kommen. Auf einmal kommt eine sehr große Welle, eine Monsterwelle. Die Welle packt Geoff und bringt ihn unter das Wasser. Geoff schwimmt sehr gut, aber er kann nicht gegen die Welle schwimmen. Die Welle nimmt ihn mit sich, und er kommt unter das Wasser.
Geoff ist lange unter Wasser und bekommt keine Luft. Er denkt an Miguel. Hat die Welle auch Miguel gepackt? Geht es ihm gut? Geoff kann nicht mehr an Miguel denken, er muss schwimmen oder sterben.
Dann ist das Wasser auf einmal still. Geoff kann zum Licht schwimmen. Er kommt nach oben und holt Luft.
Das Wasser ist relativ still. Es gibt Wellen aber keine Monsterwelle. Es gibt auch keine laute Geräusche. Geoff hört keine Kinder spielen. Er hört keine Surfer. Er hört keine Wellen, die sich am Strand brechen. Alles ist still.
Geoff denkt an Miguel. Wo ist der Junge? Ist er unter dem Wasser? Geoff sucht nach Miguel, ruft seinen Namen und schaut sich um. Er sieht . . .
©2012 Robert Harrell
